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Michael und Andreas W. nahmen am Samstag bei der Münchner Schulschach-Einzelmeisterschaft teil, die zum ersten Mal auch für Schüler der Klassen 5 bis 12 veranstaltet wurde. Mit insgesamt 78 Teilnehmern war die Premiere sehr gut besucht, sodass Andreas in der Gruppe 7.-9. Klasse und Michael in der Gruppe 10.-12. Klasse spielte. Da sechs Runden mit nur zehn Minuten pro Spieler gespielt wurden fehlte Andreas in einigen Partien die Ruhe, sodass er verdient drei Mal gewann und eher unnötig zwei weitere Male remisierte. Insgesamt wurde er mit 4/6 8. von 24. Auch Michael erreichte 4/6, da seine Gruppe nur 15 Spieler stark war reichte dies für Platz 3 und einen Pokal. Weiteres hier.

Julian spielte derweil bei einem Schnellschachturnier in Solln mit und erreichte extrem starke 5/9 Punkte - er verlor nur gegen GM Krivoborodov, IM Berchtenbreiter, FM Bocksberger und den souveränen Sieger Max Hess (8,5/9, 2278 DWZ).

 

Bei der 8. Auflage der DWZ-Pokalturniere in Vaterstetten nahmen vier Deisenhofener teil. Zoran spielte zum ersten Mal in Gruppe 1 und konnte gleich in Runde 1 gewinnen, nachdem sein Gegner in Zeitnot die Dame einstellte. Danach spielte er gegen zwei junge Spieler, gegen die letztendlich nichts Zählbares heraussprang. Mit 1/3 blieb er ziemlich genau in seiner Gewinnerwartung. Andy startete in Gruppe 9, einer sehr ausgeglichenen Gruppe. Nach einer lehrreichen Niederlage gewann er verdient die nächsten beiden Partien und sicherte sich mit 2/3 ein DWZ-Plus von ca. 50 Punkten. Da in seiner Gruppe drei Spieler 2/3 erreichten, gab es für alle drei einen Pokal, ohne, dass ein Stichkampf nötig war.

Einen eher schlechten Tag erwischte Sebastian in der U12. Nach einer vermeidbaren Niederlage in Runde 1 musste er in Runde 2 gegen die Nummer 4 der Setzliste ran, die ihm keine Chance ließ. Nach zwei Siegen folgte leider noch eine schlechte Partie, sodass Sebastian mit 2/5 rund 30 DWZ verliert. Besser machte es Raffael, der die ersten beiden Runden hochverdient gewann und in Runde 3 gegen den Turnierfavorit ein Remis herausholte. In Runde 4 folgte ein weiterer Sieg, in der Schlussrunde eine Niederlage - zum Pokal hätte schon ein halber Punkt gereicht. Auch so war es mit 3,5/5 ein super Turnier, das durch ein sattes DWZ-Plus von etwas mehr als 80 Punkten gekrönt wird!

 

Julian verpasste zwar die Frist für Freiplatzanträge knapp, konnte aufgrund einer Absage aber doch noch zur Bayerischen U20 Blitz-EM in Gmund am Tegernsee fahren. Zum ersten Mal seit langem, wenn nicht sogar zum ersten Mal überhaupt, traten auch in dieser Altersklasse die maximal möglichen 20 Spieler an. Nach 7/10 am Vormittag kamen am Nachmittag überwiegend schwere Gegner, sodass es nur noch für 3 weitere Punkte reichte. Mit 10/19 wurde es insgesamt Platz 10, sodass er im Vergleich zu seinem Setzplatz drei Ränge nach hinten fiel - allerdings gibt es ja keine Blitz-DWZ; treffenderweise wurde Rang 1 und 2 im Endklassement von zwei Spielern mit weniger DWZ als Julian belegt ...

 
 

Neuer Teilnehmerrekord in Vaterstetten - und zwar in jeder Klasse. Insgesamt 155 Kinder und Erwachsene wollten einen Pokal, aus Deisenhofen leider nur Andy. Er wurde in Gruppe 13 des Amateur-Pokals eingeteilt und hatte dort drei Gegner mit rund 1000 DWZ. Den ersten überspielte er sehenswert und gewann hochverdient, während er in Runde 2 eine Stellung mit drei Mehrbauern völlig vergeigte. Mit Minusfigur bot er Remis, was sein Gegner überraschenderweise annahm. In der Schlussrunde verlor er dann, sodass mit 1,5/3 Platz 3 und ein DWZ-Plus von satten 50 Punkten heraussprang!

 

Bei den diesjährigen Jugend- und Amateurpokalturnieren der Münchner Schachjugend hatte aufgrund von Oma, Geburtstag und Mama am Flughafen abholen nur Titus Zeit. Er gewann in der ersten Runde nahezu problemlos gegen einen Turnierbeginner, während in Runde 2 gleich mal die Nummer 1 der Setzliste wartete. Diese machte an der falschen Stelle einen passiven Zug, wonach Titus einen vorbildlichen Angriff fuhr und schnell gewann. In der darauffolgenden Runde ging es gegen den Turniersieger, der erst einen Bauern verlor und dann in unklarer Stellung Dame+Läufer gegen 2 Türme+Läufer Remis bot. Titus lehnte ab, stellte aber kurz darauf einen Turm ein.

Danach ließ die Kraft nach, was bei den hohen Temperaturen und dem vergleichsweise hohen Bedenkzeitverbrauch kein Wunder war, sodass er in Runde 4 eher sang- und klanglos verlor. In der Schlussrunde stellte sein Gegner in Zug 12 die Dame ein und gab auf, was Titus somit 3/5 und Platz 11 von 34 bescherte. Besonders kurios war, dass in all seinen fünf Partien Weiß gewann ...

 
 

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