nächste Termine
| 29.10.2026 - SenMM Garching 1 - SFD 1 |
| 30.10.2026 VM Nachholrunde 1 |
| 30.10.2026 - SenMM SFD 2 - Garching 2 |
| 06.11.2026 Schnell-VM 1 |
| 13.11.2026 - SFD 1 - Schwabing 1 |
| 13.11.2026 - Garching 7 - SFD 2 |
| 13.11.2026 - AFK 5 - SFD 3 |
| 20.11.2026 VM 3. Runde |
| 25.11.2026 - SUM 1 - SFD 1 |
| 27.11.2026 - SFD 3 - Markt Schwaben 3 |
| 27.11.2026 - SFD 2 - Markt Schwaben 1 |
| 04.12.2026 VM 4. Runde |
| 08.12.2026 - Höhenkirchen 1 - SFD 2 |
| 11.12.2026 - SFD 1 - Garching 5 |
| 11.12.2026 - MSC 5 - SFD 3 |
| 18.12.2026 Weihnachtsfeier |
| 18.12.2026 - SenMM Tarrasch 2 - SFD 2 |
| 18.12.2026 - SenMM SFD 1 - RTM 1 |
| 08.01.2027 Blitz-VM 2 |
| 19.01.2027 - SenMM Schwabing 1 - SFD 1 |
Schachfreunde Deisenhofen
Im Mannschaftspokal dürfen, im Gegensatz zum Ligapokal, auch Stammspieler der überregionalen Ligen spielen. Somit hatten wir mit Garching ein mutmaßlich schweres Los erwischt. Bei grauem, regnerischen Wetter war es ein idealer Tag zum Schach spielen, dazu war die Aufstellung unserer Gegner nur leicht besser als unsere. Allerdings lief es von vorne bis hinten miserabel und man konnte froh sein, nicht 0-4 verloren zu haben.
Als erstes war Harald fertig. Er behandelte die Stellung im Mittelspiel wohl nicht so gut und musste dann unnötigerweise eine Schwächung seiner Stellung hinnehmen, die einen Bauern kostete. Danach übersah er weitere Züge des Gegners und gab kurz danach auf. Patrick erging es fast noch schlechter, er übersah ein Läuferschach und musste die Rochade geben. Sein Gegner hatte dann kein Problem einen materialbringenden Angriff zu starten, während mit Patricks unkoordinierten Figuren nichts mehr zu retten war. Bei Dieter war nach langweiligem Mittelspiel ein Doppelturmendspiel mit Möglichkeit zum Dauerschach entstanden. Aufgrund des Rückstandes spielte er aber auf Gewinn, was angesichts des weit vorgerückten Freibauerns seines Gegner keine gute Idee war. Michaels Stellung war nach einem Fingerfehler in der Eröffnung eher unangenehm, allerdings konnte er die Stellung dermaßen verschärfen, dass er, wohl in verlorener Position, eine zweite Dame und Dauerschah holen konnte.
Damit also "immerhin" ein halber Punkt zum 0,5-3,5
Zunächst kurz zum eher unerfreulichen: außer Martin konnte kein Spieler unserer zweiten Mannschaft gewinnen, sodass die 2-6 Niederlage nicht verwunderlich ist. Friedl und Thomas spielten immerhin Remis, Dieter und Edi verloren leider - genauso Heinz, Berat und Walter. Damit beträgt der Abstand zum rettenden Ufer 4 Mannschaftspunkte, die beim ausstehenden Restprogramm wohl ziemlich sicher nicht mehr erreicht werden können.
Bei der Ersten lief es besser: Michael konnte seinen Gegner in der Eröffnung überraschen und den König im Zentrum festhalten. Dazu hatte er mehr Bauern und die aktiveren Figuren, sodass der volle Punkt schon vor Max' Niederlage feststand. Etwas später konnte auch Matthias einen Sieg vermelden, er hatte aus der Eröffnung heraus einen starken Angriff auf dem Brett, gegen den sein Gegner nicht die richtigen Mittel fand. Kurz darauf musste Winfried seinem jungen Gegner gratulieren, hier entschied die bessere Bauernstruktur bzw. ein Freibauer. Auch Franz verlor, in Zeitnot übersah er eine eigene Verteidigungsressource und lief mit dem König aufs offene Feld, statt in Sicherheit. Kurz nach der Zeitkontrolle vereinbarte dann Ecki Remis, er stand nach der Eröffnug sehr gedrückt. Beim Partieende hatte er zwar einen Bauern mehr, aber der Gegner dafür den besseren Läufer und einen gedeckten Freibauern. Damit stand es auch um viertel vor zwölf noch 2,5-3,5 gegen uns und was an den beiden verbleibenden Brettern möglich war, war nicht abzusehen. Patrick hatte nach der Eröffnung mit dem gegnerischen Angriff auf der g-Linie zu kämpfen, konnte diesen aber abschütteln und irgendwie seinen Turm nach h1 bringen, der aber eingesperrt durch Bh2, Lg1 und Tg3 einige Zeit eingesperrt war. Zu besagter Zeit war er aber wieder frei, zudem hatte Patrick in etwa elf gegen vier Minuten auf der Uhr. Harald hatte sowohl mit seinem Gegner, als auch mit seinem Schnupfen, zu kämpfen und landete trotz zwischenzeitlichem Zeitnachteil von 40 (!) Minuten in einem Turmenspiel mit d-Bauer gegen c- und Doppel-g-Bauer. Während Harald also weiter ums Remis kämpfte, konnte Patrick Zeit und Stellung zum Angriff nutzen und schlussendlich Matt setzen. Damit waren alle Augen auf Haralds Brett gerichtet, auf welchem mittlerweile der c- gegen den d-Bauern getauscht wurde. Logischerweise hatte auch sein Gegner nicht mehr genug Zeit um stets die besten Züge zu finden, sodass Harald mit 16 Sekunden Restbedenkzeit ein feines Turmopfer spielen konnte, das das Remis sicherstellte.
Während letzte Woche noch die beiden Ersatzspieler mit zwei Siegen zum Erfolg beitragen konnten, waren es dieses Mal die fünf Stammspieler, die die vier Brettpunkten zum verdienten 4-4 beisteuerten! Jetzt sollte ein weiterer Mannchaftspunkt für den Klassenerhalt reichen, aber vielleicht ist auch noch mehr drin.
Mit sieben Teilnehmern gingen soviele Deisenhofener wie in den letzten fünf Jahren nicht mehr an den Start.
In der U8 konnte Raffael mit ein wenig Glück und viel Konzentration in seinem zweiten vereinsexternen Turnier vier Punkte und Platz 11 erreichen. Für Titus war es das erste externe Turnier, er war nicht ganz so konzentriert, hatte etwas Lospech und landete am Ende mit zwei Punkten auf Platz 24.
Die U10 war mit drei Deisenhofenern ausgestattet. Auch für Levin war es das erste externe Turnier, er schlug sich jedoch gut: hatte in der ersten Runde noch mit dem späteren Turniersieger zu kämpfen, erzielte danach drei Punkte und landete am Ende auf Platz 31. Bei Daniel machte sich das fehlende Trainig deutlich bemerkbar, erreichte zwei Punkte und Platz 42. Direkt dahinter kam Sebastian ins Ziel, nach 1,5 Punkten in den ersten drei Runden hatte er wohl einen Durchhänger und konnte zu seinem Ergebnis nur noch ein Letztrunden-Remis beisteuern.
In der U12 konnte der etwas erfahrenere Andi seine drei Punkte aus Höhenkirchen bestätigen, dieses Mal ohne spielfrei, am Ende lag er auf Rang 38.
Keinen sonderlich guten Tag erwischte Michael in der U16, bei seinen drei Punkten (Platz 14) schlichen sich zwei Niederlagen gegen eher schwächere Spieler ein, dazu hatte er auch in den Partien gegen stärkere Gegner seine Chancen.
Insgesamt gewinnt also Raffael den Pokal für den besten Deisenhofener!
Beim 18. Deisenhofener Jugend-Open nahmen 169 Teilnehmer teil, damit 14 mehr als im letzen Jahr. Wie immer gab es für jeden Pokal bzw. Medaille und eine Urkunde; Ergebnisse gibt es hier.
In der U8 war der Kampf um Platz 1 dieses Jahr eindeutig: Jakov Klonov gewann alle sieben Partien. Mit 5,5 Punkten Zweiter wurde Leonardo Costa (beide SK München Südost), das beste Mädchen Lin Englert (TV Großostheim) erreichte aufgrund schlechterer Feinwertung Platz 3. Die beiden kleinen Pokale für die Plätze 4 und 5 sicherten sich Maik Piffczyk (SC Garching 1980) und Alexander Lohr (TSV Mainburg), beide erzielten 4,5 Punkte. Der jüngste Spieler des Turniers, Heinrich Grunert (SK München Südost) - Jahrgang 2009 - erreichte mit 4/7 den 14. Platz.
Die U10 gewann Tom Högner (SC Erlangen) souverän mit 6,5 Punkten, er verwies Johannes Pachmann (SC Ammersee) und Brian Gan (SK Kolbermoor) auf die Plätze 2 und 3. Den undankbaren vierten Platz erreichte Wilhelm Grunert (SK München Südost), alle drei erspielten 5,5 Punkte. Die weiteren Pokale gingen an Denis Werner (SC Garching 1980) und Lukas Laschinger (SC Wolfratshausen), beide erreichten 5 Punkte und profitierten von ihrer guten Feinwertung.
Mit insgesamt 50 Teilnehmern war die U12 die größte Altersklasse. Dabei konnte sie Sebatian Astner (FC Ergolding) trotz Niederlage gegen den späteren Zweitplatzierten mit 6 Punkten an die Spitze setzen, dicht gefolgt vom einen Favoriten Jon Englert (TV Großostheim). 5,5 Punkte erreichte der andere Favorit, Alexander Brückner (SK Schweinfurt), und Nicolas Mooser (PSV Dorfen). Der letzen beiden Pokal gingen an Maximilian Lohr (TSV Mainburg) und Patrick Sowka (FC Ergolding), beide 5 Punkte und bessere Zweit- bzw. Drittwertung.
In der U14 entschied Marcel Daoud (SK Freising) das direkte Duell der beiden Favoriten für sich und konnte mit 6 Punkten Josef Sebastian Ott (SG Traunstein/Traunreut), 5,5 Punkte, auf Platz 2 verweisen. Dahinter gab es dieses Jahr sogar zwei große Überraschungen: Leonhard Kirchmaier (SC Wolfratshausen) ließ 12 Spieler mit mehr DWZ als er hinter sich und errang mit 5 Punkten den dritten Platz, Johannes Wolf (TSV Ingolstadt Nord) überholte im Vergleich zur Setzliste sogar 15 Spieler und erreichte mit 4,5 Punkten und der besten Feinwertung Platz 4. Erste der U14w wurde Ekaterina Alferova (TuS Fürstenfeldbruck; gesamt Platz 11) vor Sabrina Heinze (SC Ammersee; gesamt Platz 15), beide 3,5 Punkte. Dritte wurde Dorothea Kramer (Turm Untermühlhausen) mit 2 Punkten.
Die U16 sah ein breit gefächertes Feld am Start, von DWZ war alles dabei. Es gewann erwartungsgemäß der Favorit Arshak Ovsepyan (SK Gräfelfing) mit 6 Punkten vor Lorenz Gauchel (SK Germering) und Sebastian Hoffmann (SC Noris-Tarrasch Nürnberg), beide 5 Punkte.
In der U18 war mit Oleksandr Chernilovskyy (SK Tarrasch München) nur ein einziger Teilnehmer am Start. Er bekam seinen Pokal natürlich nicht ohne vorher das Turnier zu bestreiten und erreichte in der U16 4,5 Punkte und Platz 4.
Diese Runde musste die Erste neben Helmut auch auf den Mannschaftsführer Patrick verzichten. Als dieser dann gegen Viertel vor zehn im Gemeindehaus angekommen war, staunte er jedoch nicht schlecht.
Uli's Gegner griff sehr früh, aber erfolglos, an und Uli konnte alsbald einen durchschlagenden Gegenangriff starten. Bei Ecki ging es ruhiger zu, am Ende gab jedoch der starke Freibauer seines Gegners den Ausschlag. Zu besagter Uhrzeit stand es also 1-1, allerdings hatte Holger's Gegner nach einem Figureneinsteller in sehr aussichtsreicher Stellung auf Stur-Modus umgeschaltet: statt sportlich fair zu bleiben "spielte" er noch bis gefühlte zehn Züge vor dem Matt und ließ danach, aber auch schon währenddessen, einfach seine Zeit ablaufen. Bei Matthias ging es lange Zeit nur um Schwerfigurenmanöver, obwohl bis kurz vor Partieende noch alle Bauern auf dem Brett standen. In der Zeitnotphase erbrachte dann seine offene g-Linie und die Unaufmerksamkeit seines Gegners, der seine verrinnende Zeit für einige Momente nicht beachtete, Remis. Währenddessen hatten sich Franz und Winfried Gewinnstellungen herausgespielt, auch bei Michael und Harald war keine Niederlage zu befürchten. Letztgenannter hatte in der kritischen Phase des Mittelspiels mit starkem Spiel die Stellung ausgeglichen gehalten, war zeitlich aber etwas im Hintertreffen. Dies nutzte sein Gegner für einen komplizierten Zug, der aber nicht gut war - Haralds Gegner musste kurz darauf die Qualiät opfern. Nach einigen ungenauen Zügen und der allgemeinen Lage entschied er sich, (unnötigerweise) seinen Materialvorteil wieder zurückzugeben um in ein remises Turmendspiel abzuwickeln. Winfrieds Gegner hatte kurz nach der Eröffnung mit seinem Springer einen Bauern auf a2 geschlagen, was Winfried eine Mehrfigur für zwei Bauern verschaffte. Im daraus entstandenen Endspiel konnte er sich dann einen Freibauern bilden und seine technisch gewonnene Stellung souverän verwerten. Bei Franz konnte man das nicht behaupten, allerdings hatte er eine viel wildere Stellung. Nach eingen abgelehnten Opfern konnte er die Königsstellung seines Gegners zerschlagen, ließ ihn aber irgendwie noch in ein Springerendspiel mit 3 gegen 2 Bauern entkommen. Nach einigem manövrieren entschied jedoch sein entfernter Mehr-/Freibauer. Als Krönung endete auch Michael's Partie Remis. Nach misslungener Eröffnung spielte sein Gegner wohl nicht energisch genug, sodass dank zäher Verteidigung irgendwann alle Probleme gelöst waren.
Insgesamt also ein verdienter 5,5-2,5-Sieg gegen die drittbeste Mannschaft der Liga und ein riesiger Schritt Richtung Klassenerhalt.
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