nächste Termine

29.10.2026 - SenMM Garching 1 - SFD 1
30.10.2026 VM Nachholrunde 1
30.10.2026 - SenMM SFD 2 - Garching 2
06.11.2026 Schnell-VM 1
13.11.2026 - SFD 1 - Schwabing 1
13.11.2026 - Garching 7 - SFD 2
13.11.2026 - AFK 5 - SFD 3
20.11.2026 VM 3. Runde
25.11.2026 - SUM 1 - SFD 1
27.11.2026 - SFD 3 - Markt Schwaben 3
27.11.2026 - SFD 2 - Markt Schwaben 1
04.12.2026 VM 4. Runde
08.12.2026 - Höhenkirchen 1 - SFD 2
11.12.2026 - SFD 1 - Garching 5
11.12.2026 - MSC 5 - SFD 3
18.12.2026 Weihnachtsfeier
18.12.2026 - SenMM Tarrasch 2 - SFD 2
18.12.2026 - SenMM SFD 1 - RTM 1
08.01.2027 Blitz-VM 2
19.01.2027 - SenMM Schwabing 1 - SFD 1

Schachfreunde Deisenhofen

Auch beim 20. Jugend-Open stieg die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr, insgesamt 175 Kinder und Jugendliche kämpften um Punkte und Pokale. Anlässlich des Jubiläums gab es außer Medaillen und Urkunden auch hochwertige Schachbücher für die jeweiligen Plätze 1-3. Hier geht es direkt zu Ergebnissen und einigen Bildern.

Die U8 war mit 36 Teilnehmern beinahe die zweitgrößte Altersklasse. Johannes Keck (SV Lauf) gewann dabei alle sieben Partien und wurde hochverdient Erster. Hinter ihm landete Vinzenz Schilay (SK Neumarkt), er gewann sechs Mal und verlor nur gegen Johannes. Platz 3 ging an Benedikt Racky (SK Wasserburg), er erreichte genauso fünf Punkte wie Roman Daugavet (SC Tarrasch München) und Tim Geist (PSV Dorfen), die Pokale für Platz 4 bzw. 5 erhielten. Dank vier Punkten durfte Alexandra Frenkel (SC Vaterstetten-Grasbrunn) den Pokal für das beste Mädchen mit nach Hause nehmen.

In der U10 konnte sich Robert Manakov (TV Tegernsee) mit 6,5 Punkten an die Spitze der 56 Teilnehmer setzen. Es folgte sein Vereinskamerad Quirin Walbrecht mit 6 Zählern sowie Siri Prinzen (SC Tarrasch München) mit 5,5 Punkten, die heute das einzige Mädchen auf dem Stockerl war. Die weiteren Pokale sicherten sich Simon Lichtinger (FC Ergolding) und David Robelly (SC Unterhaching), auch 5,5 Punkte, sowie Helen Stegert (SC Ammersee), die von dem Verbot von Doppelpokalen profitierte und 5 Punkte erreichte.

Der klare Favorit Denis Werner (SC Garching), seines Zeichens amtierender Bayerischer Meister in der U10, dominierte die U12 mit sieben Siegen. Hinter ihm platzierten sich Lukas Laschinger (SC Wolfratshausen) mit 6 Punkten - er verlor nur gegen Denis - und Christian Kraftsik (SC Vaterstetten-Grasbrunn), der 5,5 Punkte erreichte, aber weder gegen Denis, noch gegen Lukas antreten musste. So blieb für Johannes Pachmann (SC Ammersee) und Leon Strohschneider (TV Tegernsee) nur der vierte bzw. fünfte Platz, beide erreichten fünf Siege und verloren gegen Denis und Lukas. Bestes Mächen wurde Lea Röll mit 4 Zählern.

Auch in der U14 gewann mit Sebastian Astner (FC Ergolding) die Nummer Eins der Setzliste; er erreichte landete 6,5 Punkten klar vor drei Spielern mit 5 Zählern. Die beste Feinwertung hatte dabei Leon Staudacher (SC Sendling), der vor Laurin Stegert (SC Ammersee) ins Ziel kam. Auf dem undankbaren vierten Platz landete Martin Garbe (SK Germering), der sich aber trotzdem über ein gutes Turnier freuen konnte. Für die drei Pokale der U14w gab es genau drei Bewerberinnen. Katharina Herich (SC Tarrasch München) konnte sich dabei direkt vor Laura Röll (SC Vaterstetten-Grasbrunn) platzieren, beide errangen vier Punkte. Dritte wurde Liliane Pavlov (Regensburger Turnerschaft) mit 3,5 Punkten.

Trotz gerader Teilnehmerzahl erspielte die U16 ein besonderes Kunststück: selbst der letzte Platz erreichte 2 Punkte! Es gewann erneut der klare Favorit, hier Lars Goldbeck (SC Vaterstetten-Grasbrunn), mit sieben Siegen vor Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding) und Kadir Özden (MSA Zugzwang) mit 5,5 bzw. 5 Punkten. Auch hier erreichte das beste Mädchen, Verena Gauchel (SK Germering), vier Punkte.

Mit sieben Teilnehmern fand sich in der U18 ein kleines, aber feines Feld ein, sodass wie in den anderen Altersklassen sieben Runden gespielt wurden. Es gewann Lorenz Gauchel (SK Germering) mit 5,5 Punkten vor Denny Lawrenz (SC Wolfratshausen), der 4,5 Punkte erreichte, und dem topgesetzten Jan Kessler (SC Unterhaching) mit 3,5 Punkten. Eva Schilay (SK Neumarkt) erreichte 2,5 Punkte und durfte den Mädchenpokal mit nach Hause nehmen.

 

Die Erste verlor bei Zugzwang 3, da nur Franz gewann und Fabian, Helmut, Julian und Tom remisierten, während Patrick, Holger und schließlich auch Harald ihre Partien aufgeben mussten. Nach der Osterpause geht es gegen den klaren Aufstiegsfavoriten Allianz 1, der jedoch auch schon 3 MP abgeben musste.

Trotz des Fehlens der ersten drei Stammspieler war die Zweite im Schnitt 100 DWZ stärker als Schach-Union 4, sodass das 5,5-2,5 dank Siegen von Winfried, Michael, Edi und Martin bei Remisen von Friedl, Thomas und Michel keine große Herausforderung war - nur Silviu verlor. In der nächsten Runde wartet mit der vierten Mannschaft des Roten Turms der ärgste Konkurrent um den Aufstieg.

Den höchsten Saisonsieg konnte die Dritte feiern. Siege von Max, Dieter, Walter und Andreas sowie Remisen von Berat und Nicolas kam es zu einem 5-1, sodass der nächste Kampf, bei Ismaning 3, höchstwahrscheinlich direkt über den Aufstieg entscheidet.

 
 

Die Dritte 1,5-4,5, die Zweite 3-5, also die Erste ... ? 6-2 oder 4,5-3,5? Nachdem unsere Gäste aus Neuhausen in der letzten Woche 0-8 (!) eingingen, waren sie gegen uns hoch motiviert, sodass wir über letzteres Ergebnis froh sein mussten, obwohl Matthias keinen Gegner hatte. Patrick und Uli konnten trotz vermeintlich schwacher Gegner keinen Vorteil erringen und vereinbarten Remis, während Ecki sein Endspiel unbedingt gewinnen wollte und verlor. Fabian konnte uns danach dank einer weiteren starken Partie wieder in Führung bringen, während Helmut trotz teilweise großem Zeitvorteils nur Remis spielte. Harald spielte eine vogelwilde Partie und konnte trotz glatter Minusfigur im Endspiel siegbringend einen Bauern umwandeln, sodass Rolands Niederlage nach langem, zähem Ringen nicht mehr ins Gewicht fiel. Dank dieses glücklichen Sieges ist die erste Mannschaft weiterhin Erster, was sich aufgrund der knappen Situation in der Liga auch schnell deutlich ändern kann.

 
 

Auch die Dritte hatte es bei ihrem Gastspiel in Kirchseeon mit einer noch nie so stark aufgelaufenen Mannschaft zu tun - statt zwei saßen vier 1500er am Brett. Dieter und Frangu hatten zwischenzeitlich je eine Figur mehr, der entsprechende Gegner aber viel Gegenspiel, sodass beide Partien verloren gingen. Michel's Kontrahent ließ sich in der Eröffnung einen Läufer fangen, spielte dann aber nicht die kritischsten Varianten und übersah schließlich ein Grundreihenmatt-in-2-mit-Damenopfer aus dem Lehrbuch. Nicolas lief in einen ebenso elementaren Doppelangriff, der Figur und Partie kostete. Danach konnte Edi's Gegner trotz Mehrqualität beruhigt Remis geben. Max spielte eine eher dubiose Eröffnung, die ihm zunächst einen Bauern einbrachte, dann aber eine Figur kostete. Das Endspiel mit Springer und 6 Bauern gegen Springer, Läufer und 4 Bauern war zwar noch interessant, erbrachte aber auch nichts zählbares. Insgesamt also eine 1,5-4,5 Klatsche gegen den bis dato Letztplatzierten, der es in den ersten drei Runden nur auf 4,5 Brettpunkte gebracht hatte ...

 
 

Die sechste Mannschaft des Münchner SC erwartete uns im Vergleich zu den letzten Runden deutlich verbessert, sodass auf dem Papier ein sehr ausgeglichener Kampf zu erwarten war. Leider ging es gleich mit einem Figureneinsteller los, weshalb Franz schon früh den Heimweg antrat. Auch Michael, der eine scharfe, unbekannte Eröffnung vorgesetzt bekam, und Winfried, der ein remisliches Bauernendspiel wegwarf verloren ihre Partie. Währenddessen konnte Thomas seinen Gegner mit einem Bauernopfer ablenken und selber am Königsflügel Bauern gewinnen, sodass er den ersten Punkt einfahren konnte. Nach der spannenden Zeitnotphase gab Friedl's Gegner Dauerschach, wonach die Kiebitze ihm den leichten Gewinn aufzeigten - der aber auch nur durch den vorhergehenden unklugen Zug möglich war. Danach gab Julian in remislichem Läuferendspiel Remis, während bei Silviu wieder die Zuschauer auf ihre Kosten kamen: sein Kontrahent vertauschte bei der Abwicklung ins Endspiel zwei Züge, sodass Silviu die Dame hätte schlagen können - die beiden Spieler hatten es nicht gemerkt, verdient wäre es auch nicht gewesen. So entstand ein Endspiel, in dem unser Mann den Läufer, sein Gegner den Springer und einen Mehrbauer hatte. Praktisch war das wohl Remis, nach einem unbedachten Zug nicht mehr. Zu guter Letzt konnte Tom seinen Gegner im Endspiel überwinden und den 3-5-Endstand herstellen.

 
 

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