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Schachfreunde Deisenhofen

Bei der 35. Auflage des Garchinger Mannschaftsblitzturniers, das alljährlich am Faschingssonntag ausgetragen wird, konnte unsere Mannschaft eine starke Leistung abliefern. Verstärkt durch Gastspieler Markus Hinterreiter an Brett 1 gingen Fabian, Harald und Michael an die Bretter - DWZ-Schnitt 2032 bedeutete Setzplatz 8 von 20.

In Runde 1 trafen wir auf den FC Bayern, die nur einen Titelträger, aber zwei Jugendliche aufboten - trotzdem gab es eine 0-4-Klatsche. Danach ging es mit vier Siegen steil bergauf, ehe die Turnierfavoriten Garching 2 und Garching 1 im Doppelpack auf uns warteten - DWZ-Schnitt 2206 bzw. 2279. Besonders Fabian war es hier zu verdanken, dass in beiden Kämpfen immerhin ein 1-3 erreicht wurde. In den folgenden neun Runden gab es dann sieben Siege und zwei Unentschieden (eines davon gegen unsere Unterhachinger Dauerrivalen), sodass drei Runden vor Schluss Preisrang 3 in Reichweite war. Zunächst wartete aber Tarrasch 1: DWZ-Schnitt 2157 und zwei Titelträger! Harald gewann in eher bedenklicher Stellung auf Zeit, Markus besiegte IM Soham Das - fertig war das 2-2. Dann gab es noch einen klaren Sieg sowie die Nummer 4 der Setzliste, DWZ-Schnitt immerhin 2083. Hier sorgten Siege von Markus und Michael für das 2-2, während Fabian und Harald die letzte Energie fehlte.

Insgesamt wurde es dann Platz 5, der Vierte hatte "nur" mehr Drittwertung (die sogenannte Olympia-Sonneborn-Berger), um Dritter zu werden hätten wir je einen Mannschafts- und Brettpunkt mehr gebraucht! Logischerweise sammelten alle vier ordentlich Punkte: Fabian war mit 14,5/19 gut 2,5 Punkte über Erwartung und geteilt bester Spieler an Brett 2, bei Markus und Harald waren es 13,5 Punkte (3 über Erwartung) und auch Michael erzielte mit 9 Punkten ein ordentliches Ergebnis.

 

In Runde 5 empfing die Senioren-Mannschaft die Erste des Roten Turms - sie waren in Bestbesetzung, wir nicht, somt im Schnitt 431 (!) DWZ weniger. Winfried musste als erster die Waffen strecken, er wurde im damenlosen Mittelspiel überspielt. Danach gab Silviu auf, er stand nach der Eröffnung in Ordnung, verlor dann aber eine Figur. Zoran spielte eine starke Angriffspartie, in der sein Gegner mit dem Rücken zur Wand stand. Dann wollte er jedoch den falschen Springer in den Angriff einschalten, was seinem Gegner erlaubte, den zweiten Läufer in die Verteidigung zu integrieren. Verständlicherweise frustiert ließ Zoran sich dann auskontern. Am längsten kämpfte Berat, sein Kontrahent konnte schließlich dank Freibauer um Dame&Turm-Endspiel gewinnen.

 
 

In jeder normalen Runde der MMM spielen wir an 20 Brettern - diese Woche endeten gleich vier davon kampflos, nur eines davon von uns verschuldet.

Beim Heimspiel der Ersten gegen Solln 1 mussten wir Brett 1 freilassen, dafür gewannen wir Brett 4 und 6 - Helmut und Michael - kampflos. Kurz nach Ablauf der Karenzzeit konnte Harald seinen ersten Saisonsieg vermelden - er hatte die Dame seines Gegners gefangen. An den verbliebenen vier Brettern entwickelten sich spannende Partien, sodass noch jedes Mannschaftsergebnis möglich war. Winfried übersah dann einen taktischen Schlag und musste eine schlechte Stellung verteidigen, was ihm letztlich nicht gelang. Bevor Winfried aufgab vermeldete auch Julian seinen ersten Saisonsieg, er kämpfte sich aus einer etwas passiven Stellung heraus und konnte trotz Zeitnot im Endspiel Dame&Läufer entscheidenden Vorteil erzielen. Matthias griff erneut an, konnte aber nicht durchbrechen und landete dann in einem schlechten Mittelspiel, das sich in ein Endspiel Dame&Turm mit Minusbauer entwickelte. Dank aktiver Figuren konnte er dann Remis und Mannschaftssieg sicherstellen. Holger konnte währenddessen zeigen, dass der schwarze Bauer auf h4 schwach und nicht stark war und gewann dann im Springerendspiel mit h-Mehr-Freibauer. Insgesamt also 5,5-2,5, sodass die Erste 7-3 Mannschaftspunkte auf dem Konto und fünf Punkte Abstand auf Platz 8 hat!

Zum dritten Mal in Folge traf die Zweite auf Kirchseeon 1, leider musste sie drei Spieler an die Erste abgeben, während Kirchseeon in Bestbesetzung auflief und so leicht favorisiert war. Max und Friedl mussten früh die Waffen strecken, Michel spielte bald Remis. Dieter gewann und konnte sich so für die letztjährige Niederlage revanchieren. Danach gab es noch zwei Siege von Günter und Rüdiger, da Franz und Berat verloren reichte es aber nur zu einer 3,5-4,5-Niederlage. Mit 5-5 Mannschaftspunkten liegt die Zweite im Mittelfeld, je früher hier noch zwei Punkte eingefahren werden, desto besser.

Die Dritte empfing Trudering 2, leider hatten sie für Karl keinen Gegner dabei. Raffael spielte recht aggressiv und konnte dann eine Fesselung zum Figurengewinn ausnutzen - die restliche Technik absolvierte er problemlos. Andy stellte in Zug 10 glatt die Dame ein, bekam kurz danach aber immerhin eine Figur geschenkt. Davon ließ er sich aber nicht unterkriegen, dank etwas Hilfe hätte er sogar gewinnbringenden (!) Angriff gegen den gegnerischen König bekommen können - das war aber schwer zu sehen, er entschied sich für den Freibauern h7 (statt hxg7!). Sein Kontrahent blockierte jedoch mittels Sh8 und konnte schließlich den Materialvorteil verwerten. Zoran gewann im Mittelspiel einen Bauern und erreichte ein Endspiel Dame&Turm mit aktiveren Figuren, in welchem sein Gegner Matt in 1 einstellte. Mit diesem 3-1 konnte die Dritte ihren ersten Saisonsieg feiern und liegt nun auf Platz 6.

 
 

Der Trainingsabend am kommenden Freitag, den 7. Februar, wird wieder von FM Thomas Höfelsauer gegeben. Die Themen sind

  • 19:30 - 21:00 Uhr (Training 2. Mannschaft): Bauernendspiele
  • 21:15 - 22:45 Uhr (Training 1. Mannschaft): Das Problem des Läufers (z.B. bei der Überführung von der einen Bretthälfte in die andere)

Wie üblich sind Gäste herzlich eingeladen!

 
 

Trotz nach wie vor großer Personalnot und zwei freien Brettern (je einmal in der Zweiten und der Dritten) konnten in Runde 4 der MMM zwei wichtige Siege gefeiert werden.

Die Erste gastierte in Dachau, das diese Saison auf seine beiden Spitzenbretter verzichten muss und so noch keinen einzigen Mannschaftspunkt einfahren konnte. Gegen uns mussten sie auch noch ein Brett freilassen - Harald hatte daher ausreichend Zeit zum kiebitzen. Den nächsten Punkt fuhr Michael ein, er konnte erst strategische Vorteile, dann materielle Vorteile sammeln. Julian erwischte einen schlechten Tag und einen stark aufgelegten Gegner und verlor, während Matthias' Bauernopfer sich nicht auszahlte, sodass er das Remisangebot seines Kontrahenten dankend annahm. Fabian hatte schon in der Eröffnung die Daumenschrauben angezogen und konnte letztlich im Läufer&Springer-Endspiel durchbrechen.

Eckis Stellung war zunächst bedenklich, im Turmendspiel konnte er jedoch soviel Gegenspiel generieren, sodass sein Gegner aus einem Mehrbauern einen Minusbauern machte. Diesen opferte Ecki postwendend, um seinen Freibauern nach a2 zu schieben - besser wäre jedoch a3 gewesen, direkt mit dem König nach b2 zu gehen und ein Tempo zu sparen, denn in der Partie wurde es um ein Tempo nur Remis. Helmut spielte eine komplizerte Partie, die dann stets besser für ihn aussah, aber schwer zu spielen war. Schließlich konnte er trotz extrem schwachen Königs einen erfolgreichen Angriff starten und gewinnen. Roland hatte früh ein ausgeglichenes Endspiel erreicht, übersah dann aber einen Trick und verlor schließlich doch noch, sodass der Kampf 5-3 ausging. Mit weiteren Punktgewinnen gegen Solln (Runde 5) und Tarrasch 2 (Runde 6) sollte die Abstiegsgefahr dann endgültig gebannt sein.

Die Zweite empfing Pasing, das letzte Saison noch in der A-Klasse gegen unsere Erste 2-6 verlor und ohne die beiden Spitzenbretter kam, sodass der Kampf trotz der kampflosen Niederlage an Brett 7 ausgeglichen startete. Zunächst vereinbarte Friedl Remis, er hatte allen Druck abgeschüttelt und ein symmetrisches Turm&Springer-Endspiel erreicht. Auch Franz wäre mit Remis zufrieden gewesen, sein Gegner lehnte jedoch ab, spielte einen schlechten Zug und bot kurz darauf selbst Remis. Dieses Mal lehnte Franz ab, wenige Züge später musste sein Kontrahent aufgeben. Wenig später erhöhten Winfried und Günter, die mit taktischen Schlägen entscheidend Material gewinnen konnten.

Dann stellte Dieters Gegner eine Figur ein, kämpfte aufgrund des Spielstands noch weiter, konnte unseren Sieg aber nicht mehr verhindern. Währenddessen hatte Berats Kontrahent mit bxa4 statt Txa4 Berat zwei verbundene Freibauern auf b- und c-Linie erlaubt, die sicher zum Sieg marschierten. Auch Holger drückte die ganze Partie, letztlich konnte er aber nur ein Remis holen. Mit diesem famosen 6-2-Sieg konnte die Zweite die Pleite gegen Bayern 7 egalisieren und liegt momentan nur einen Mannschaftspunkt hinter der (viel stärkeren) Spitze.

Die Dritte war erneut sehr jung und nur zu dritt, gegen die jungen Unterhachinger konnte jedoch nur Andy gewinnen, Matija und Karl verloren. Hier stehen als nächstes eher stärkere Gegner an, sodass dann hoffentlich erwachsene Unterstützung verfügbar ist.

 

 
 

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